Über uns / Firmengeschichte

Der Vater des heutigen Firmeninhabers Werner Paetzke gründete 1967 in Bevergern einen Steinmetz- und Bildhauerbetrieb. Anfangs befasste sich die Fa. Paetzke überwiegend mit der Herstellung von Grabdenkmälern und Holzbildhauerarbeiten. Der erste Firmensitz befand sich in Bevergern am Kleinen Send.

Werner Paetzke trat 1967 eine Ausbildung zum Steinmetz und Steinbildhauer in Rheine bei der Firma Gröger an. Während der Ausbildung wechselte Herr Paetzke in den Betrieb Bernd Dirks in Billerbeck.

Bei der Fa. Dirks entwickelte sich die Vorliebe für die Restaurierung historischer Gebäude aus Naturstein. Die ersten Aufgaben, die Herr Paetzke bei der Fa. Dirks im Restaurierungssektor übertragen wurden, waren u.a. Arbeiten an der Kirche St. Johann in Billerbeck, der Kath. Kirche in Asbeck und am Billerbecker Dom.

Nach der Ausbildung wanderte Herr Paetzke durch eine Vielzahl unterschiedlich gearteter Steinmetz- und Restaurierungsbetriebe in ganz Deutschland.

1974 schloss Herr Paetzke die Meister- und Technikerschule in Aschaffenburg als jüngster Steinmetzmeister in NRW ab. Während der Meisterausbildung wurde Herr Paetzke mit Restaurierungsarbeiten am Aschaffenburger Schloß betraut.

Von 1974 – 1976 arbeitete Herr Paetzke in Bildhauerwerkstätten in Hannover und Bielefeld, bis er 1976 von der Fa. Brune in Soest mit den Steinmetzarbeiten am Soester Patrokli-Dom betraut wurde. Unter dem Kirchenbauarchitekten Heinrich Stiegemann aus Warstein hatte Herr Paetzke ein verantwortungsvolles Aufgabenfeld am Soester Dom, da ihm die Leitung der Bauhütte oblag.

1978 machte sich Werner Paetzke mit der Bauhütte am Soester Dom selbstständig.

Nach dem Abschluss der Restaurierungsarbeiten am Soester Dom wurden in Hörstel-Bevergern von der Kath. Kirchengemeinde Gewerbegrundstücke angeboten. Das war die Gelegenheit in Bevergern einen neuen Steinmetz- und Restaurierungsbetrieb aufzubauen.

An der Rodder Straße entstand ein Steinmetz- und Restaurierungsbetrieb in den bis heute über 50 Auszubildende mit Erfolg zur Gesellenprüfung geführt wurden. Zur Zeit beschäftigt die Fa. Paetzke ca. 50 Mitarbeiter, deren Aufgabenverteilung in dem nachfolgenden Organigramm ersichtlich ist.

Das Aufgabenfeld der Fa. Paetzke hat sich sehr vielseitig entwickelt. Es erstreckt sich von der anspruchsvollen Restaurierung, jüngstes Beispiel ist der Petrus Dom zu Osnabrück, bis zur technischen Ausführung von komplizierten Brunnenanlagen in ganz Deutschland. Die Aufgabe, Brunnenanlagen auszuführen, entstand aus der fruchtbaren Zusammenarbeit mit der Riesenbecker Firma OASE-PUMPEN und dem Brunnenspezialist Detlef Eilfeld aus Dresden. Diese Brunnenanlagen entstehen vornehmlich in großen Einkaufszentren in ganz Deutschland und sogar auf Kreuzfahrtschiffen.

Der Neubausektor der Fa. Paetzke umfasst, sowohl die Innentreppe aus Marmor mit den entsprechenden Bodenbelägen, bis zur hochwertigen Küchenarbeitsplatte. Granit- und Marmorbäder gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich. Für diese Marmor- und Granitarbeiten ist eine hochmoderne Wasserstrahlschneidanlage in Betrieb.

Die Aufgaben in der Konservierungs-, Restaurierungs- und Bildhauersparte werden in der eigens dafür errichteten Restaurierungswerkstatt mit Klimakammer von spezialisierten Restauratoren ausgeführt. Die komplizierten Restaurierungs- und Konservierungsaufgaben werden von Dipl.-Restauratoren bedient.

Eine große Grabmalausstellung, mit der entsprechenden fachlichen Beratung rundet das Angebot der Fa. Paetzke in Bevergern ab.

Im April 2003 beging die Fa. Werner Paetzke das 25-jährige Firmenjubiläum.

Im März 2010 erfolgte die Umwandlung der Einzelfirma Werner Paetzke in eine GmbH.